Klavierbauer:in werden, ein Handwerk, das auch in Zeiten von künstlicher Intelligenz gefragt bleibt. In der Schweiz erlernen nur rund vier Menschen pro Jahr diesen feinen Beruf. Wir möchten unsere Werkstatt erweitern und einen Beitrag zum Berufsstand leisten, darum bilden wir ab August 2027 eine neue Lernperson im Klavierbau aus. Am Schnuppertag erhalten Sie unverbindlich Einblick in den Beruf und lernen unser Team und die Werkstatt von Piano Sigrist aus nächster Nähe kennen.
Unter Leitung von Tobias Schmidt, Entwickler von Piano Measure Pro, werden wir an zwei Tagen verschiedene Klaviere und Flügel ausmessen und analysieren. Wir werden praktisch an diversen Instrumenten arbeiten und mithilfe des Piano Measure Pro verschiedene Möglichkeiten ausloten und ausprobieren. Am Ende der zwei Tage soll jede teilnehmende Person in der Lage sein, selbständig mit dem Piano Measure Pro zu arbeiten und dieses erfolgreich in den Berufsalltag integrieren können.
max. 15 Teilnehmende
Das neue Klimatisierungssystem Piano Guard kommt endlich in die Schweiz. Sandra Dębska gibt live Tipps und Tricks zur korrekten Installation. Erfahren Sie, wie die App funktioniert und wie Sie das neue System wirkungsvoll bei der Kundschaft präsentieren.
Über 120 Jahre moderne Flügel mit ebenso vielen Bauteilen und Möglichkeiten – doch was macht bei einem modernen Flügel oder Klavier heute Sinn? Dieser Frage geht Josias Sigrist nach und zeigt Ihnen anhand von Hammerköpfen eine Variante der Umsetzung mit heutigen Bauteilen auf.
Wer beruflich auf das Gehör angewiesen ist, sollte es schützen, bevor Schäden entstehen. Dr. med. Dr. sc. nat. David Bächinger ist HNO-Facharzt und Oberarzt am Universitätsspital Zürich und hat den Begriff des "Professional Ear User" geprägt, also Berufe wie den Klavierbau, deren Arbeit auf einem intakten Gehör beruht. Er fasst zusammen, was die Forschung zum Gehörschutz für alle sagt, die täglich an und mit Instrumenten arbeiten.
Was unterscheidet einen durchschnittlichen von einem herausragenden Klangkörper? In dieser kompakten Session erfahren Sie, wie man durch gezielte Optimierung des Resonanzbodens das volle klangliche Potenzial eines Instruments entfaltet. Basierend auf seiner Erfahrung vermittelt Josias Sigrist praxisnahe Einblicke in:
Erleben Sie an konkreten Beispielen namhafter Hersteller (wie Steinway, Grotrian oder C. Bechstein), wie handwerkliche Präzision und moderne Messmethoden den „roten Faden“ für eine perfekte Klanggestaltung bilden. Josias Sigrist hat seine Resonanzbodenoptimierung bereits vor den Klavierbauerverbänden in Deutschland, Österreich und den Niederlanden vorgetragen und präsentiert sie nun erstmals in der Schweiz.
Nach dem erfolgreichen Launch an der Akustika 26 kommt der neue Konzertflügel 275 Sovereign von August Förster in die Schweiz an die Piano Days. Benjamin Schwarz, Fabrikleiter bei August Förster, wird uns einen vertieften Einblick in die Weiter- & Neuentwicklung des Flügels geben mit dem entsprechend Blick hinter die Kulissen.
Nach einem Tag voller Fachvorträge lassen wir den Klavierbauertag gemeinsam ausklingen. Beim Grillabend auf unserem Aussengelände kommen Klavierbauer:innen aus dem Kurstag und der Region zusammen, zum offenen Austausch abseits von Werkbank und Zeitplan. Für Speis und Trank ist gesorgt, und bei guter Stimmung erklingt vielleicht auch das eine oder andere Instrument.
Wussten Sie, dass Männer rund viermal so oft Klavierwettbewerbe gewinnen wie Frauen, ausser bei reinen Bach- und Mozart-Wettbewerben? Die heutige Standardklaviatur wurde in den 1880er-Jahren für grosse Konzertsäle und die Hände männlicher Virtuosen geschnitten und seither kaum verändert.
Sirius 6.0 ist die Antwort: eine schmalere Klaviatur, die bereits Steingraeber, August Förster und C. Bechstein in ihre Instrumente integrieren, damit auch kleinere Hände romantisches Repertoire ohne Überdehnung greifen können. Prof. Ulrike Wohlwender und Silvia Molan führen sie live am neuen Konzertflügel von August Förster vor, begleitet von Fabrikleiter Benjamin Schwarz.
Vier neapolitanische conservatori des 17./18. Jahrhunderts bildeten Generationen von Waisenknaben zu Musikern aus, deren fähigste zu bedeutenden Komponisten wurden und ihrerseits wichtige Akzente im europäischen Musikleben setzten. Wie können wir das Musiklernen mit den solfeggi, partimenti und den Kontrapunktübungen verstehen und in unserer Zeit fruchtbringend aktualisieren? In meinem Referat berichte ich von Erfahrungen und Einsichten mit Lernenden aller Altersgruppen und von der faszinierenden Wechselwirkung zwischen strukturiertem Lernen mit Partimento-Mustern und der Entfaltung einer eigenen musikalischen Sprache.
Nach über 7 Jahren Entwicklung mit Leitenden von Kantonsschulen und Musikschulen, präsentieren Ihnen Selina Haas und Josias Sigrist, das Planungstool für Pianos von Institution und Schulen. Erfahren Sie, wie der Wert von Pianos berechnet wird und wie sie faktenbasiert auf der politischen Ebene planen und begründen können.
Das neue Klimatisierungssystem Piano Guard kommt endlich in die Schweiz. Sandra Dębska gibt live Tipps und Tricks, wie sich das System in Schulen und im professionellen Umfeld erfolgreich einsetzen lässt. Das System lässt sich unsichtbar einbauen und erinnert Sie per App ans Wassernachfüllen und an den Pad-Wechsel.
Gehörschutz ist auch eine Leitungsaufgabe. In einer Studie von 2025 gaben 52.4 Prozent der klassischen Musikstudierenden an, selten oder nie einen Gehörschutz zu nutzen, obwohl sich die grosse Mehrheit um ihr Gehör sorgt (Fitzlaff et al. 2025).
Dr. med. Dr. sc. nat. David Bächinger, HNO-Facharzt und Oberarzt am Universitätsspital Zürich, berät Musikhochschulen und Orchester zur Hörgesundheit. Er zeigt, was Sie als Verantwortliche wissen sollten, um das Gehör Ihrer Mitarbeitenden und Schüler:innen zu schützen, bevor Schäden entstehen.
Das Hörinstitut Jakits ist zudem vor Ort und bietet Hörtests sowie Gehörgangsabdrücke für individuellen Gehörschutz an.
Die Welt dreht sich und so auch das Geschehen in der Klavierbranche. Trotz der Langlebigkeit von Pianos gab es in den letzten Jahren starke Veränderungen in der Branche, welche wiederum direkten Einfluss für Endkunden haben. Erfahren Sie aus erster Hand, ob auch Ihr Instrument betroffen ist und was es zukünftig zu beachten gibt – sei es beim Kauf, Verkauf oder bei einer anstehenden Reparatur.
Vor dem Konzert öffnet Piano Sigrist die Türen und Sie schauen ins Innere von Pianos, dorthin, wo aus Holz, Filz und Stahl Klang entsteht. Auf der Führung durch die Werkstatt und die Welt der restaurierten Flügel sehen Sie, was sonst unter geschlossenen Deckeln verborgen bleibt, bevor am Abend der August Förster 275 Sovereign erklingt.
Mischa Cheung bringt auf vielen Wegen neuen Wind in die Pianoszene: Als Solist verwandelt er Musik aus Videospielen in ein Liveerlebnis und hat zudem ein Album bei Sony Classical herausgebracht, das er mit seinem Quartett auf vier Flügeln aufgenommen hat. Seit 2022 ist Mischa Cheung ausserdem Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste und erhielt den Kulturpreis in der Sparte Musik des Kantons Basel-Landschaft.
Wir freuen uns, dass er sich nach Besuchen bei den Symphonieorchestern in London und Vancouver Zeit nimmt, seine Kunst einen Abend lang mit dem Publikum in unserem Schweizer Dorf auf dem neuen August Förster 275 Sovereign zu teilen.
Wie fühlen sich 12 mm weniger pro Oktave an? Pianist:innen berichten von grösserer Freiheit, geringerer Ermüdung, stärkerem Fokus auf Interpretation, schnelleren Übe-Erfolgen, spielbaren weitgriffigen Akkorden und feinerer Klangbalance. Kaum verwunderlich, denn für 87% der Frauen und 24% der Männer sind Normklaviaturen bei weitgriffigem Repertoire zu gross.
Die Zukunftsinitiative SIRIUS 6.0 zielt auf beflügelte, gesunde und fairere Pianistik. Sie wurde 2020 von Silvia Molan und Prof. Ulrike Wohlwender an der HMDK Stuttgart gegründet und ist Teil der globalen PASK-Community. Inzwischen bieten Steingraeber Bayreuth, August Förster und C. Bechstein SIRIUS 6.0 Klaviaturen optional für Klaviere und Flügel an. Prof. Ulrike Wohlwender und Silvia Molan führen sie live am neuen Konzertflügel von August Förster vor, begleitet von Fabrikleiter Benjamin Schwarz.
Wir beleuchten Erfahrungen aus Konzert und Unterricht, musikphysiologische und praktische Aspekte sowie wissenschaftliche Hintergründe - und freuen uns auf Ihre Gedanken und Fragen.
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Ihr Gehör ist Ihr wichtigstes Arbeitsinstrument, und wer viel spielt und unterrichtet, ist täglich hohen Schallpegeln ausgesetzt. Selbst unter klassischen Musikstudierenden nutzen 52.4 Prozent selten oder nie einen Gehörschutz (Fitzlaff et al. 2025). Dr. med. Dr. sc. nat. David Bächinger, HNO-Facharzt und Oberarzt am Universitätsspital Zürich, beschäftigt sich wissenschaftlich mit dem Gehör von Menschen, die beruflich darauf angewiesen sind. Er zeigt konkret, wie Sie Hörschäden vorbeugen und Ihr eigenes Gehör langfristig schützen, bevor erste Beschwerden auftreten.
Wie wählt ein Profi ein Klavier aus, wenn er jeden Klang im Ohr hat? Marc Hunziker, Hochschullehrer für Klavier an der Hochschule Luzern und als Pianist gleichermassen in Klassik und Jazz zu Hause, gestaltet live eine Klavierauswahl. Er beschreibt, worauf er hört, was er unter den Fingern sucht und wie sich Instrumente im Charakter unterscheiden. Ein geführter Höreindruck von verschiedenen Klavieren und Flügeln, bei dem Sie lernen, mit den eigenen Ohren zu vergleichen.
Die Welt dreht sich und so auch das Geschehen in der Klavierbranche. Trotz der Langlebigkeit von Pianos gab es in den letzten Jahren starke Veränderungen in der Branche, welche wiederum direkten Einfluss für Endkunden haben. Erfahren Sie aus erster Hand, ob auch Ihr Instrument betroffen ist und was es zukünftig zu beachten gibt – sei es beim Kauf, Verkauf oder bei einer anstehenden Reparatur.
Individuelle Handeigenschaften können zur Leichtigkeit beim Instrumentalspiel wesentlich beitragen. Unerkannt können sie das Instrumentalspiel aber auch erschweren oder sogar verunmöglichen. Das Handlabor der ZHdK (Zürcher Zentrum Musikerhand ZZM) trägt durch Messung von inzwischen über 100 Handeigenschaften zu einem differenzierten Verständnis der Spielhand bei.
Der mit praktischen Impulsen angereicherte Vortrag erschliesst Hintergrundinformationen zu zentralen Handeigenschaften für das Klavierspiel aus der Optik des Handlabors und leitet daraus Erkenntnisse für den Praxistransfer ab, z.B. individualisierte Instrumentaltechnik, Übe-Stil, ergonomische Einrichtung, einfache Prüfbewegungen der Spielhände für die Unterrichtspraxis sowie Muskel- und Faszienpflege der Arme und Hände.